Hier schreibe ich über die neusten Trends, meine Eindrücke und Erlebnisse rund um die Fotografie. Mal geht es um Technik, mal um einen interessanten Artikel den ich gefunden habe. Manchmal gebe ich auch einfach nur ein paar Tipps, wie das Eine oder Andere funktioniert.
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Freitag, 29. April 2016
Warum der Automodus nie die beste Wahl ist!
Wenn ihr euch dauernd fragt, warum eure Bilder bis auf ein paar zufällige Schnappschüsse nicht mit professionellen Fotos mithalten können, dann solltet ihr diesen Artikel lesen!
Habt ihr euch schon immer gefragt wozu das Wahlrad an eurer Kamera außer dem Auto Modus, Video und der Wiedergabe noch über andere Einstellmöglichkeiten verfügt. Je nach Kamera unterscheiden sich die Auswahlmöglichkeiten ein wenig, aber bei den meisten Systemkameras und Spiegelreflexkameras sind sie nahezu identisch. Der Auto Modus entscheidet, wie der Name schon sagt, selbst wie er etwas aufnimmt. Er aktiviert zum Beispiel das Blitzlicht, wenn er denkt, dass das Motiv zu dunkel ist. Wollt ihr aber die Stimmung des Momentes bei Kerzenschein festhalten, wird euch die Kamera das volle Gegenteil liefern. Hier und in anderen Situationen ist es wichtig, das ihr allein die Gewalt über die Bildeinstellungen habt. Ich werde versuchen euch die einzelnen Betriebsarten leicht verständlich zu vermitteln.
P Programmautomatik mit Programmverschiebung
Dieser wird auch gern als Panik Modus bezeichnet. Er ist optimal für Schnappschüsse geeignet. Am Tag bei normalem Licht sollte hier nix schiefgehen. Man benutzt ihn, wenn wenig Zeit für Einstellung ist, und es das Motiv vielleicht in ein paar Sekunden nicht mehr gibt!
Die Kamera wählt in diesem Modus sowohl die Blende und auch die Verschlusszeit automatisch aus.
Verfügt die Kamera über eine zusätzliche Programmverschiebung, kann man, sollte es die Zeit hergeben, meist über das hintere Drehrad die Einstellung verändern. Dreht man dieses nach links verkleinert sich die Blende und die Verschlusszeit wird länger, womit das Bild tiefenschärfer wird, aber eventuell eine Bewegungsunschärfe aufweist. Damit kann man zum Beispiel fließendes Wasser verwischen lassen, wobei alles andere was sich nicht bewegt scharf bleibt. Dreht man nach rechts, so vergrößert sich die Blende und die Verschlusszeit wird kürzer, somit wird der Hintergrund unschärfer aber man kann Bewegungen einfrieren.
S / Tv Blendenautomatik
In diesem Modus stellt die Kamera, wie der Name schon sagt, die Blende automatisch ein. Je nachdem welche Verschlusszeit ihr wählt, passt die Kamera die Blende automatisch an, damit das Bild optimal belichtet wird. Über das Drehrad verlängert oder verkürzt man nun die Verschlusszeit um entweder schnelle Bewegungen scharf darzustellen oder das ganze Bild zu schärfen.
A / Av Zeitautomatik
Umgekehrt funktioniert es bei der Zeitautomatik, ihr entscheidet über die Blendenwahl ob ihr den Hintergrund scharf oder unscharf haben möchtet und die Kamera passt dementsprechend die Verschlusszeit an.
M Manuelle Belichtungssteuerung
In diesem Modus, den ich in 99% aller Fälle benutze, habt ihr die komplette Freiheit über die Bildgestaltung. Ihr könnt sowohl die Blende als auch die Verschlusszeit frei wählen um das Ergebnis individuell anzupassen. Spiegelreflexkameras verfügen meist über zwei Einstellräder. Bei Nikon zum Beispiel steuert das hintere Rad die Verschlusszeit und das vordere Rad die Blende. Verfügt die Kamera nur über ein Einstellrad, muss man zusätzlich noch eine Funktionstaste drücken um den zweiten Wert zu wählen. Die meisten Kameras zeigen in diesem Modus über eine Belichtungsskala an, ob das Bild optimal belichtet ist. Dadurch kann man entscheiden ob man nicht doch etwas über- oder unterbelichten möchte, um dem Bild eine besondere Note zu geben.
Motivprogramme
Einige Kameras verfügen zusätzlich über optimierte Motivprogramme, die verschiedene Werte voreinstellen oder sogar Nachbearbeitungen ins Bild integrieren, um spezielle Motive zu fotografieren. Dazu zählen unter anderem Programme für Porträt-, Tier-, Feuerwerk, Nacht- und Strandaufnahmen. Ich persönlich halte nix davon, da einige Kameras direkt ins Bild bearbeiten. Wenn man nicht ganz sicher ist, welche Einstellung man verwenden soll, kann man darauf zurückgreifen um sich die Aufnahmewerte anzusehen und sie dann lieber per Hand einzustellen.
Und nun verrate ich euch noch ein offenes Geheimnis, wenn eure Kamera über eine Abblendtaste verfügt, könnt ihr quasi eine Vorschau des Schärfenverlaufes im Bildes mit der entsprechenden Blende sehen, da eure Kamera für den Moment des Drückens der Abblendtaste die gewählte Blende einstellt. Somit seht ihr im Sucher das identische Bild, was ihr auch nach dem Auslösen erhaltet. Seid ihr mit der Vorschau nicht zufrieden, könnt ihr nun nochmals die Blende korrigieren um eine andere Wirkung des Bildes zu erhalten.
Donnerstag, 28. April 2016
Warum werden meine Fotos einfach nicht scharf?
Fotos sind verwackelt wenn sich während der Aufnahme entweder das Objekt oder die Kamera bewegt. Je kürzer die Verschlusszeit einer Aufnahme ist, umso schärfer wird also das Foto.
Beim Fotografieren gibt es eine sogenannte Freihandgrenze, die man mit einer simplen Faustregel umsetzen kann. Diese liegt beim Kehrwert der Brennweite des montierten Objektivs. Mit einer Brennweite von 200 mm kann man also ab einer Verschlusszeit von 1/200 Sekunde verwacklungsfreie Fotos erzeugen. Diese Faustregel gilt aber nur bedingt im Supertelebereich, dort sollte ab 300mm Brennweite mindestens auf ein Einbeinstativ zurückgegriffen werden.
Bildsabilisatoren können euch dabei helfen die Verschlusszeiten zu verlängern, wenn ihr diese aufgrund fehlenden Lichtes nicht erreichen könnt. Dabei gibt es zwei Systeme, eins ist im Objektiv verbaut und nur dann verfügbar wenn ihr ein entsprechendes Objektiv verwendet (Canon, Nikon, Tamron, Sigma), beim zweiten ist der Sensor selbst stabilisiert (Sony) und somit mit jedem Objektiv nutzbar. Dann gibt es noch die dritte Variante,die elektronische Bildstabilisierung über Belichtungszeitanpassung, die eigentlich keine aktive Stabilisierung ist sondern nur als Marketinggag dient, da dies mit jeder einstellbaren Kamera funktioniert. Wie das funktioniert, werde ich weiter unten noch beschreiben.
Ältere Systeme schafften 3 Blendenstufen, moderne Bildstabilisatoren sogar bis 4,5 Blendenstufen, was auf die Praxis umgerechnet eine Verlängerung der Belichtungszeit um den Faktor 22 zu Folge hat. Wo man früher ohne Stabilisator eine kurze 1/200 Sekunde brauchte reicht heute also rechnerisch bereits 1/9 Sekunde aus. Diesen Bereich sollte man natürlich nicht bis auf das Maximum ausreizen. Im Beispielbild habe ich deshalb bei einer Brennweite von 300 mm auf 1/60 zurückgegriffen. Dies entspricht einer Verlängerung der Verschlusszeit um den Faktor 5. Man erkennt, das das zweite Bild deutlich schärfer ist. Canon nennt sein System Image Stabilizer (IS), Panasonic nennt es Optical Image Stabilizer (O.I.S.), bei Sigma heißt er Optical Stabilizer (OS), Tamron nennt es Vibration Compensation (VC) und Nikon Vibration Reduction (VR).
Aber Achtung, der Bildstabilisator kann nur Bewegungen der Kamera und des Objektives ausgleichen, also Wackeln und Zittern, welches ihr selbst an der Kamera verursacht.
Was er nicht kann, ist die sogenannte Bewegungsunschärfe ausgleichen, die von sich selbst bewegende, schwingende oder vibrierende Objekte ausgeht. Dies funktioniert nach wie vor nur über eine entsprechend selbstgewählte kurze Verschlusszeit, diese erreicht man über die Anpassung der Blende. Hat man bereits die größte Blendenöffnung gewählt da das Objektiv nicht über die ausreichende Lichtstärke verfügt, bleibt einem nur noch die Möglichkeit die ISO nach oben zu nehmen. Aber auch dabei muss man beachten, je höher man die ISO einstellt umso grobkörniger wird das Bild, was dann wiederum zu einem detaillosem Bild führt. Am zweiten Beispielbild könnt ihr sehen, wie ich den im Wind schwingenden Zweig einmal mit ISO 100 und Verschlusszeit 1/30 das andere Mal mit ISO 320 und Verschlusszeit 1/320 fotografiert habe. Da bei beiden Aufnahmen in Brennweite 300 mm die größtmögliche Blendenöffnung F6.3 war, konnte ich dies nur noch über die ISO korrigieren, um zu einem schärferen zweiten Bild zu kommen. Aber auch bei diesen Aufnahmen war der Bildstabilisator an. Da ich voll aufgezoomt hatte und der Zweig sich in 3 Metern Entfernung befand.
Was ihr auch noch machen könnt, wenn es denn bei der Aufnahme möglich ist, verkürzt die Distanz zum Motiv. Wenn ihr kein teures Objektiv mit fester Blende im gesamten Zoombereich verwendet, verändert sich je nach Brennweite eure größte Blendenöffnung. Dies steht auf dem Objektiv meist in der Bezeichnung oder direkt vorn drin zu Beispiel: „28-300mm F/3.5-6.3“ was bedeuten, das zwischen 28 mm Weitwinkel und 300 mm Telezoom 5 Blendenstufen liegen. Könnt ihr also ein Stück näher ans Objekt gehen und etwas rauszoomen, so könnt ihr eine größere Blendenöffnung wählen. Da nun mehr Licht in die Kamera einfällt, könnt ihr nun die Verschlusszeit verringern und somit vielleicht ein schärferes Bild machen.
Und jetzt noch ein Tipp: Wenn gar nix geht, macht lieber ein dunkles scharfes Bild am besten in RAW und nicht in JPEG. Nehmt es mit nach Hause und belichtet es dann im RAW-Konverter der Kamerasoftware oder in einem Bildbearbeitungsprogramm nach. Oder bitte jemand mit entsprechender Software, es für euch zu bearbeiten. Somit ist der Moment für immer festgehalten und wird nicht wegen Unschärfe aussortiert!
Montag, 25. April 2016
Was hat es auf sich, mit der Größe des Sensorchips?
Bevor ich Euch demnächst einige Kameras vorstellen werde, oder diese miteinander vergleiche, möchte ich Euch noch einige wichtige Grundlagen mit auf den Weg geben. Deshalb möchte ich heute speziell auf die Sensorformate eingehen. Kleine Kameras werden in letzter Zeit mit immer mehr Pixeln ausgestattet, da stellt sich natürlich die Frage, wo ist da der Unterschied zwischen Handycam, Kompaktkamera und Systemkameras oder einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera. Dieser liegt zum einen in der Art des Aufbaus und zum anderen in der Größe des Bildsensors. Auf hier gilt wie bei fast allem, größer ist besser. Zum Einen können größere Sensoren viel mehr Bildinformation wie Licht und Farbe aufnehmen, die ihnen vom Objektiv geliefert wird, zum Anderen können auf größeren Sensoren auch mehr Pixel integriert werden, die dadurch in der Lage sind mehr Details darzustellen.
So liegt die Sensorgröße beim aktuellen Apple iPhone 6s bei 4.9mm x 3.7mm und entspricht etwa der eines 1/2.9 Zoll Chips. Etwa ähnlich sieht es beim aktuellen Samsung Galaxy S7 aus, dort beträgt die Größe 5.8mm x 4.3mm also etwa 1/2.5 Zoll. Gängige Kompaktkameras verwenden sehr häufig den 6.2mm x 4,6mm also 1/2.3 Zoll Chip. Dieser ist zwar größer als bei den beiden aktuellen Spitzenhandys der Markführer, schneidet aber meist schlechter ab, da in diesen mehr Pixel verbaut sind, meist über 20 Millionen und die Smartphone nur über 12 Millionen Pixel verfügen. Aufgrund der hohen Pixeldichte gelingt es den Kompaktkameras somit nicht, genügend Lichtinformation auf den einzelnen Pixel zu projizieren.
Dann folgen die Kameras mit 2/3 Zoll, 1 Zoll und die Four-Thirds Chips und da wird es spannend. Je nach Modell und Ausstattung übersteigen diese meist preislich sogar die Einstiegsgeräte der kompakten Systemkameras oder digitale Spiegelreflexkameras mit APS-C oder auch DX Sensoren. Und hier muss ich sagen, dass wenn man nicht unbedingt auf extrem kompakte Bauweise angewiesen ist, man doch lieber zu einer Spiegelreflexkamera greifen sollte. Diese bieten immer die Möglichkeit das Objektiv auszutauschen und an die individuellen, sich vielleicht auch ändernden Bedürfnisse des Nutzers anzupassen. Des weiteren ist das Spektrum an Zubehör, seien es Filter, Batteriegriffe, Blitzlichter usw. sehr viel umfangreicher. Und nun zum Wichtigsten, die Sensorgröße des APS-C beträgt das 1.5 fache, das 2.8 fache beziehungsweise sogar das 5.70 fache der vorgenannten Chips. Der Einstig hier liegt zum Beispiel mit der Canon EOS 1300D oder der Nikon D3300 bei etwa 400.- € und das jeweils mit Bildstabilisierten VR Objektiven der Brennweite 18-55mm.
Der nächste Schritt ist der zu den Vollformat oder FX Sensoren, diese sind wiederum um den Faktor 1.5 größer als die vorgenannten APS-C oder DX Sensoren. Durch die Nikon D610 oder der Canon EOS 6D ist es nun auch ambitionierten Hobbyfotografen möglich, den Einstieg in diese Geräteklasse zu einem Preis von 1750.- € bis 1850.- € zu erlangen.
Für Profifotografen bieten diese zwar noch nicht alle Möglichkeiten, wie die hohe Auflösung der Nikon D810 mit 36.3 Millionen Pixel die Porträt oder Detailfotografen schätzen oder etwa die Nikon D5 sowie die Canon EOS-1D X Mark II, deren beachtliche 14 Bilder/16Bilder pro Sekunde ein Muss für jeden Presse- oder Sportfotografen darstellen.
Sonntag, 24.April 2016
Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD für Vollformat Spiegelreflexkameras
Die Reisezeit steht vor der Tür und wie immer stellt sich die Frage, welches Kameraobjektiv eignet sich besonders gut um mit auf Reise zu gehen. Meine Vollformat Nikon D800 war bis dato mit einem 24-70 mm - F/2,8 ausgestattet, welches weder im Telezoombereich noch mit einer Bildstabilisierung punkten konnte. Ein Neues musste her. Dieses sollte kompakt und vielseitig sein, da ich es auch zusätzlich im Studio verwenden wollte. Also hieß es recherchieren und Prospekte wälzen, vergleichen und verwerfen.
Meine Wahl fiel auf das Tamron 28-300mm F/3.5-6.3 Di VC PZD, da es sowohl im Preis (UVP Tamron 969,-€ / Nikkor 1129,-€) und Gewicht (Tamron 540g / Nikkor 800g) gegenüber dem Nikkor punkten kann, während die anderen Unterschiede nur marginal sind.
Ich nenne es liebevoll mein "Immerdrauf", Tamron selbst bezeichnet es als All-In-One™ Zoomobjektiv. Dieser Aufgabe wird es mehr als gerecht. Im Studio nutze ich meist den Bereich von 28-100mm, außerhalb die komplette Brennweite. Die kurze Einstellentfernung von 49 cm ab Sensoroberfläche ermöglicht sowohl perfekte close-ups als auch wunderschöne Detailaufnahmen. Begeistert bin ich auch vom eingebauten VR-Bildstabilisator, der um Längen besser funktioniert als der des Nikkor 18-105 mm an meiner D7000, die ich als Zweitkamera nutze. Der nahezu geräuschlose Antrieb des PZD (Piezo-Drive) Ultraschallmotors macht den Autofokus sehr präzise und stört dadurch nicht bei meinen Newbornshootings. Die Bildergebnisse sind hervorragend und die erstklassige Verarbeitung wird durch eine 5 Jahre Garantie abgerundet.
Natürlich kann das Superzoom anstelle an einer Profikamera (FX) auch an herkömmlichen APS-C Kameras eingesetzt werden. Die kleinbildäquivalente Brennweite beträgt dann aufgrund des Cropfaktors aber 42-450mm
Das Objektiv ist lieferbar für Canon, Nikon und Sony, wobei die Sony Variante nicht über ein VR verfügt, da dieses bereits in der Kamera integriert ist.
Hier nochmal die wichtigsten Details im Überblick:
Samstag, 23. April 2016
Werdet berühmt!
Ikea hat für das Ikea Art Event 2016 eine App für iOS und Android auf den Markt gebracht, mit der man nur ein einziges Foto machen kann. Hört sich im ersten Moment
volkommen sinnfrei an, ist es aber in keinster Weise.
Denn dahinter steckt eigentlich ein Fotowettbewerb. Die App verzeiht keine Fehler, es gibt keinen zweiten Versuch und auch keine Nachbearbeitung mit Filtern. Der Gewinner kann sich mit seinem Foto in die Riege von 11 renomierten Fotografen einreihen und liefert das 12. Bild. Diese werden dann als Poster über Ikea zum Download angeboten und es wird Teil der Ikea Art Kollektion 2016.
Viel Glück!
Freitag, 22. April 2016
Wissen ist da, um geteilt zu werden!
Deshalb werde ich Euch in regelmäßigen Abständen ein paar grundlegende Dinge rund um die Fotografie näher bringen.
Da ich in der Vergangenheit schon öfter gefragt wurde: "Wie mache ich das, dass nur die Füße scharf sind und der Rest ist verschwommen?", habe ich mir heute das Thema BLENDE ausgesucht.
Auch mit der kleinsten Kamera könnt Ihr diesen Effekt erzeugen, vorausgesetzt sie verfügt über eine manuelle Einstellmöglichkeit der Blende.
Die Blende müsst Ihr Euch wie eine Pupille vorstellen. Man kann sie öffnen oder schließen.
Je weiter sie geschlossen ist, umso stärker ist die Schärfentiefe.
Was im Umkehrschluß bedeutet, dass eine weit geöffnete Blende nur einen kleinen Bereich mit Schärfe abdeckt.
In meinem Beispielbild ist der Fokus immer auf die vorderste Himbeere gerichtet, jedoch durch Variation der Blende erhöht sich der scharfgestellte Bereich.
Wie Ihr sehen könnt sind bei Blende 1.8 nur wenige Millimeter scharf zu erkennen, wohingegen bei Blende 10 der scharfe Bereich in diesem Fall schon 50cm umfasst.
Probiert es ruhig einmal aus und postet Eure Ergebnisse hier unter diesen Post.
Diesen Artikel findet ihr ebenfallst auf meiner Facebookseite Jeka de Brant um ihn eventuell mit Freunden zu teilen.
Freitag, 22. April 2016
Was für ein Freitag!
Mein Gefühl zum Ende der Woche lässt sich so am besten zusammenfassen: Gottseidank ist Freitag! Die Arbeit ist erledigt. An den nächsten beiden Tagen kann ich mich auf die Dinge konzentrieren, die
mir im Leben wichtig sind und die mich glücklich machen.
Deshalb freue ich mich umsomehr, dass ich es noch rechtzeitig geschafft habe, meinen Blog online zu stellen. Ich hoffe Ihr werdet Freude daran finden. Mein Kopf ist schon voller Ideen, die Ihr in
Zukunft hier zu lesen bekommt.